Einen eigenen Blog eröffnen - ein Überblick

Oder, wie du deinen Beitrag zur Aufklärung im Internet leisten kannst

Aufklärung ist wichtig und jeder kann dazu beitragen. Egal wo man seine Stärken sieht: im Verfassen von Texten, dem Erstellen von Video-Clips auf diversen Video-Plattformen oder dem Einsprechen von Podcasts. Jeder einzelne Beitrag stellt einen wichtigen Baustein dar, die Aufklärung über Autismus auf ein stabiles Fundament zu stellen.

 

Meine eigene Stärke liegt darin, zwischen den Welten von Autisten und Nicht-Autisten zu vermitteln und als Dolmetscher zu fungieren. Meine Erfahrungen mit dem Betreiben einer Website möchte ich in diesem Beitrag mit euch teilen und kurz auf die Unterschiede zwischen Content-Management-Systemen, wie z.B. Contao oder Blog-Systemen, wie z.B. Wordpress eingehen.

Auch wenn wir davon im Autismus-Bereich noch weit entfernt sind, findet dennoch ein Grundsatz Anwendung: es kann nie genug Aufklärung geben! Ich möchte daher alle dazu ermutigen, den Schritt aus dem Verborgenen zu wagen und dazu beizutragen, das Autismus-Spektrum Stück für Stück von einem weiteren Standpunkt aus zu beleuchten. Denn wenn es eine allgemeingültige Aussage zu Autismus gibt, dann doch die, dass kein Autist dem Anderen gleicht und genauso unterschiedlich und komplex ist auch das Autismus-Spektrum selbst.

Zu den oben aufgeführten Themen "Video-Clips" und "Podcasts" kann ich leider nicht viel beitragen, da mir hierfür schlicht die Erfahrung fehlt. Beim Thema "Blog" oder "Websites" hingegen steht mir ein breiter Erfahrungsschatz zur Verfügung - teils aus meiner eigenen Aufklärungsarbeit, teils aus meiner beruflichen Tätigkeit.

An ebendieser Erfahrung möchte ich euch gerne teilhaben lassen und dem ein oder anderen damit das Wissen an die Hand geben, eine eigene Website / Blog zum Thema Autismus (oder natürlich auch zu jedem anderen Thema) zu erstellen. Inspiration für diesen Beitrag war die Anfrage eines Website-Besuchers mit der Bitte um Untersützung bei der Erstellung eines Blogs - in diesem Sinne herzlichen Dank an R. für seine Anregung!

Noch ein kurzer Hinweis für alle, die sich ob der scheinbaren Komplexität des Themas verunsichert fühlen - lest bitte wenigstens das Fazit am Ende, denn wie immer ist nicht alles so überwältigend, wie es auf den ersten Blick zu sein scheint. Wie immer möchte ich euch mit der Fülle an Informationen nicht überfordern, sondern euch vielmehr die Möglichkeit geben, euch differenziert mit allen Aspekten auseinandersetzen zu können. Ich möchte vermeiden, dass ihr an irgendeinem Punkt auf eurem Weg überfordert denken müsst "hätte ich das nur vorher gewusst!".

Die Qual der Wahl (technische Anforderungen)

Am Anfang einer jeder neuen Website steht die Frage, auf welche technische Lösung man aufbauen möchte. Die schier kaum zu überblickende Auswahl an Software-Systemen macht es dem Einsteiger nicht leicht, ein geeignetes System zu finden.

Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Systemen, die, je nach Fokus, das Angebot etwas eingrenzen:

Content-Management-Systeme (CMS)

Klassische Content-Management-Systeme legen den Fokus auf die Erstellung und den Betrieb komplexer Websites. Selbstverständlich können mit den allermeisten Systemen auch Blogs betrieben werden, allerdings eignen sich diese eher für technisch versierte Benutzer, da die Bedienung und die Erstellung oft deutlich aufwändiger sind, als es sich mit einem spezialisierten Blog-System gestaltet. Dafür sind sie in ihrem möglichen Einsatzbereich aber deutlich flexibler und "mächtiger". Ich z.B. setze bei meinen Projekten auf das CMS "Contao" (https://contao.org/de/), das ich auf eigenen Web-Servern betreibe.

Blog-Systeme

Die Alternative zu komplexen Content-Management-Systemen stellen die zuvor schon angedeuteten Blog-Systeme. Diese bieten in der Regel eine maßgeschneiderte Lösung für den möglichst einfachen Betrieb von Blogs, sind durch diese starke Spezialisierung allerdings wenig flexibel und daher nicht so gut für Websites geeignet.

Das bekannteste Blog-System ist vermutlich Wordpress. Ich persönlich bin zwar kein großer Freund von diesem System, was aber weniger mit der Qualität des Systems an sich, sondern vielmehr mit dem Gebahren unfähiger Webdesigner zu tun hat, die mit vorgefertigen Designs Websites von der Stange "hinrotzen", obwohl Wordpress nur mit viel Getrickse überhaupt (und dennoch nur bedingt) für komplexere Websites geeignet ist. Diese Marketing-Agenturen arbeiten meiner Meinung nach nicht seriös und wollen mit möglichst wenig Aufwand, möglichst viel Profit auf Kosten ihrer Kunden machen - aber... ich schweife ab...

Nichtsdestotrotz ist Wordpress vermutlich - gerade für Einsteiger - das am Besten geeignete System. Denn genau für diesen Einsatzzweck wurde es entwickelt: Blogs - und das kann es dementsprechend besonders gut! Für technisch weniger versierte Anwender bietet Wordpress einen weiteren Vorteil. Es ist nämlich nicht zwingend notwendig, das System auf einem eigenen Webserver, bzw. Webhosting-Paket zu installieren. Wordpress selbst bietet Nutzern nämlich die Möglichkeit auf https://wordpress.com/de/ einen eigenen Blog zu erstellen, ohne mit großem technischen Vorwissen aufwarten zu müssen. Ich sehe dies gegenüber anderen Systemen als deutlichen Mehrwert und trägt durchaus zu einem möglichst niederschwelligen Zugang zu einem eigenen Blog bei.

Hosting

Unter Hosting versteht man den Ort, wo das System der Wahl installiert und betrieben - gehostet - wird. Also ein eigener Webserver oder ein günstiges Webhosting-Paket bei einem, der vielen Webhosting-Anbieter. Dies stellt die Plattform dar, über die der Blog oder die Website im Internet verfügbar gemacht wird. Neben dieser Plattform wird auch eine sog. "Domain" benötigt, über die die Website erreichbar ist. Am Beispiel meiner Website wäre die Domain "www.inter-mundos.de". Ein eigenes Hosting ist nur für technisch versierte Anwender ratsam, da hier weitaus mehr manuelle Eingriffe erforderlich sind.

Einsteigern kann ich nur empfehlen, auf ein gehostetes System (wie von Wordpress.com) zurückzugreifen, da diese oftmals einen Großteil des technischen Hintergrundes übernehmen und z.B. auch keine Installation des Systems selbst notwendig ist. Auch bieten gehostete Systeme oftmals schon eine mehr oder weniger große Auswahl an Designs, die einfach aktiviert werden können (siehe nächsten Punkt).

Nachteil von fremd-gehosteten Systemen ist, dass man kaum Möglichkeiten zur individuellen Gestaltung des Systems hat und über keinerlei Hoheit über die dort gespeicherten Daten verfügt. Diese hat man nur bei eigenen Systemen.

Ästhetik und Bedienbarkeit (das Design)

Je nachdem, auf welche Lösung man aufbauen möchte und welches Ziel man mit der Website / des Blogs verfolgt, ergeben sich verschiedene Ansätze, das System ansprechend für den Besucher zu gestalten.

Die meisten Content-Management-/ oder Blog-Systeme bieten die Möglichkeit, zwischen vorgefertigten Designs auszuwählen und/oder vorgefertigte Designs zu installieren. Je nach System erfordert dies mehr oder weniger technischen Aufwand. Auch hier kann Wordpress für Einsteiger erneut punkten.

Entscheidend bei der Wahl des Designs ist aber nicht nur das eigene ästhetische Empfinden. Viel wichtiger ist die Bedienbarkeit auf verschiedenen Endgeräten, da z.B. mobile Benutzer oft völlig andere Anforderungen oder Ansprüche an eine Website haben, als Benutzer, die vor ihren PCs oder Laptops sitzen. Gerade beim Einsatz von vorgefertigten Designs ist man wenig flexibel, wenn es um die Optimierung der Darstellung geht. Daher sollte man vor dessen Einsatz umfangreich auf möglichst vielen Endgeräten die generelle Eignung testen.

Auch stellt die Zielgruppe einen wesentlichen Aspekt bei der Wahl des Designs dar. Ganz allgemein gesprochen - eine Sport-Website, die eher junge Menschen erreichen möchte, hat deutlich mehr gestalterische Freiheiten, als eine Website, die eher auf Senioren abzielt.

Die Auswahl der Schriftart, der Schriftgröße und Farben / Kontraste ist hier entscheidend, da ansonsten eine Website, z.B. zum Thema Barrierefreiheit sehr schnell eigene große Barrieren schaffen könnte. Genau diese Aspekte müssen auch wir, die über Autismus aufklären möchten beachten, da mit Autismus oft auch weitere Behinderungen einhergehen, die neben der sensorischen Wahrnehmung besondere Ansprüche an die Gestaltung der Website / des Blogs stellen.

Schriftart und /-größe

Die verwendete Schrift stellt ein oft übersehenes, aber dennoch nicht unerhebliches Problem dar. Kleine, filigrane Schriften sind oft zwar schön anzusehen - für jemanden mit einer Sehschwäche kann dies aber bedeuten, dass die Inhalte auf der Seite nicht lesbar und damit nicht barrierefrei zugänglich sind. Gleiches gilt für fette Schrifttypen ohne klar abgegrenzte Konturen. Auch spielen die Größe der Schrift, die Länge der Zeilen und der Abstand der Zeichen, sowie die Zeilenhöhe hinsichtlich der Lesbarkeit eine große Rolle.

Ihr fragt euch nun sicherlich, wie ich solche Anforderungen stellen kann, obwohl ich selbst eine sehr filigrane Schrift einsetze. Gerade auf mobilen Endgeräten achte ich auf eine ausgewogene Mischung zwischen Schriftgröße und Lesbarkeit. So habe ich die Zeilenhöhe entsprechend erhöht, um ein angenehmes Lesen zu ermöglichen. Auf Desktop-Systemen ist meine Website mit der "Leseansicht" von Firefox kompatibel, über die eine angenehme Lesbarkeit gewährleistet ist und die Inhalte sogar vorgelesen werden können. Google Chrome bietet eine solche Ansicht meines Wissens leider nicht. Es ist also durchaus möglich, Ästhetik mit Bedienbarkeit zu verbinden.

Farben und Kontraste

Gelber Text auf weißem Hintergrund sieht meiner Meinung nach nicht nur schrecklich aus, sondern ist mangels Kontrast - nicht nur, aber insbesondere - für Menschen mit einer Sehschwäche nicht oder nur sehr schlecht zu entziffern. Zudem sollte man darauf achten, dass die Website nicht zu bunt, bzw. grell in Ihrer Farbauswahl gestaltet ist. Autisten haben oft Probleme mit knalligen Farben und können sich daher nur schlecht auf den eigentlichen Inhalt konzentrieren.

Selbiges gilt für den Einsatz von animierten Bildern oder Videos, die automatisch abgespielt werden. Diese stellen für viele Autisten eine große Ablenkung dar und erfordern ein großes Maß an Konzentration und damit verbunden ebenso an Energie. Achtung! Blinkende Animationen können zudem epileptische Anfälle auslösen, bzw. begünstigen!

Konzeptionelle Überlegungen

Auch wenn ich mich erst gegen Ende dieses Beitrags diesem Thema widme, ist es dennoch nicht weniger wichtig. Tatsächlich handelt es sich hierbei um einen Aspekt, den man noch vor allen anderen Überlegungen behandeln sollte - das "weshalb" und das "wie".

Warum möchte ich einen Blog / eine Website erstellen und was für ein Ziel verfolge ich dabei?

Diese Frage stellt im Grunde die Weiche dafür, welcher Weg einzuschlagen ist und welches System man für die Beschreitung dieses Wegs einsetzen möchte.

Möchte ich lediglich meine Auffassung, mein Fachwissen, meine Selbsthilfegruppe oder Institution oder mich selbst und meine Arbeit im Web präsentieren, ohne mehr oder weniger regelmäßigen Output, kann eine einmal befüllte und sporadisch aktualisierte Website durchaus ausreichend sein.

Möchte ich aber mehr oder weniger regelmäßig neue Inhalte veröffentlichen und/oder mit meinen Besuchern interagieren, bietet sich vermutlich eher ein Blog-System an. Auch eine Mischform, wie bei mir sind technisch möglich, da mein CMS neben Inhaltsseiten auch eine Nachrichtenfunktion bietet.

Wie möchte ich mein Ziel erreichen?

Die Frage nach dem "wie" ist deutlich komplexer, denn diese beinhaltet neben technischen Aspekten auch einige grundlegende persönliche Entscheidungen.

World-Wide-Web - Anonymität oder öffentlich exponiert

Das Internet ist kein klar abgrenzbarer Raum, den man selbst noch überblicken kann. Man muss sich daher bewusst sein, dass die eigene Website theoretisch von mehreren hundert, bzw. tausenden Personen besucht werden kann und somit auch die eigenen Inhalte einer unkontrollierbarer Anzahl an Personen zugänglich werden. Aus diesem Grund ist es wichtig, sich darüber klar zu werden, welche Inhalte dort mit den Besuchern geteilt werden und ob man dies anonym tun möchte.

Dies ist jedoch eine Entscheidung, für die es keine allgemeingültige Antwort gibt und die jeder für sich treffen muss. Für mich persönlich stand von Anfang an fest, dass ich offen mit der gesamten Thematik umgehen möchte - ich mich damit aber auch einer Öffentlichkeit, mit allen damit einhergehenden Konsequenzen, aussetze.

Es ist daher keineswegs verwerflich, anonym oder unter einem Pseudonym aufzutreten - der Schutz der persönlichen Unversehrtheit hat hier oberste Priorität!

Dasselbe gilt für die Inhalte, die man mit seinen Lesern teilen möchte. Ob man dazu bereit ist, auch intime Details über sich preiszugeben oder ob man eher allgemeine Anekdoten über erlebte Situationen mitteilen möchte, ist jedem selbst überlassen. Man muss dabei aber stets beachten, dass das Internet nichts vergisst - Informationen, die einmal im Netz landen, können schlimmstenfalls nicht wieder entfernt werden - auch, wenn man die Inhalte auf der eigenen Website entfernt.

Interaktion mit den Besuchern

Ein weiterer Aspekt, über den man nachdenken sollte ist, inwieweit man mit seinen Besuchern in Kontakt treten möchte. Der bewusste Verzicht auf eine Interaktionsmöglichkeit ist dabei keineswegs pauschal als arrogant oder mangelnde Diskursbereitschaft zu werten, sondern kann unter anderem auch durch mangelnde Zeit, Kraftlosigkeit oder Selbstschutz begründet sein.

Seien wir doch ehrlich - das Internet ist kein geschützter Raum und es tummeln sich genügend Individuen dort, die weder diskursfähig, noch wohlwollend gestimmt sind. Möchte ich mich mit diesen Personen herumärgern? Nein. Deshalb biete ich auch keine Kommentarfunktion unter meinen Beiträgen. Bitte versteht mich nicht falsch, der Großteil von euch ist einfach wunderbar und ich freue mich über jede Email von euch. Auch tausche ich mich gerne über diesen Weg mit euch aus, wenn es mir meine rare Freizeit ermöglicht. Was ich meine ist - den nicht wohlwollend gestimmten geht es nur um eines: eine Bühne, auf der sie sich profilieren können. Sie streben nach Aufmerksamkeit und einer Möglichkeit, diese, zusammen mit ihren Verbündeten, mit allen Mitteln zu erhalten. Diese Personen schreiben keine Email, die einfach gelöscht oder ignoriert werden kann - sie wählen den öffentlichkeitswirksamen Weg. Diese Bühne möchte ich ihnen nicht geben. Auch könnte ich einer Fülle an Kommentaren gar nicht gerecht werden, was ich persönlich sehr schade finden würde, da jeder einzelne Beitrag von euch sehr wertvoll ist.

Vielleicht mag ich auch nur ein Schwarzmaler sein - keinesfalls aber möchte euch pauschal davon abraten, mit euren Besuchern zu interagieren. Ich möchte euch nur auch die möglichen negativen Aspekte aufzeigen, damit ihr für euch selbst eine differenzierte Entscheidung treffen könnt und die Auswahl der Interaktionsmöglichkeiten auf diejenigen beschränkt, mit denen ihr euch gut fühlt.

Es bringt nämlich weder euch, noch euren Lesern etwas, wenn ihr euch durch die Interaktion derart überfordert, dass ihr euren Blog nicht mehr weiterführen könnt.

Was geschieht nach der Veröffentlichung der Website?

Nachdem du deinen ersten Beitrag veröffentlicht hast, brauchst du noch ein wenig Geduld. Anfangs wirst du sicherlich noch nicht von Besuchermassen auf deiner Website / deinem Blog überrannt werden. Doch keine Sorge! Suchmaschinen kennen deine neue Website noch nicht, daher können diese - und damit natürlich auch potentielle Leser - deine Seite noch nicht finden.

Darauf, wie du deine Platzierung in den Suchergebnissen verbessern kannst, kann ich an dieser Stelle leider nicht in aller Ausführlichkeit eingehen - dies würde schlicht den Rahmen dieses Beitrags sprengen. Allgemein kann man aber sagen - je öfter deine Website, bzw. dein Blog auf seriösen Seiten verlinkt ist, desto besser wirst du auch von Suchmaschinen gefunden und entsprechend eingestuft.

Eine Möglichkeit, wie du am Anfang deine Seite bekannt machen kannst, besteht darin, deine Website, bzw. deine Beiträge von anderen Websites verlinken zu lassen. Auch kannst du den Link zu deinem Beitrag in Gruppen auf Facebook oder in Foren platzieren, die sich mit dem Thema Autismus befassen. Auch Plattformen wie Tumblr, oder Twitter eignen sich hervorragend, um deine Beiträge öffentlich zu machen. Auch hier proftierst du davon, dass Google deine Inhalte besser finden kann.

Achtung! Bevor du allerdings einen Beitrag in einem Forum oder einer Gruppe teilst, überprüfe bitte die jeweiligen Regeln, ob das Teilen von externen Beiträgen generell gestattet ist und wenn ja, in welcher Form dies erfolgen soll. Nicht alle Foren, bzw. Gruppen möchten die Bewerbung fremder Inhalte und dies sollte auch entsprechend respektiert werden. Auch solltest du vermeiden, in einer Gruppe / eines Forums, ständig auf deine Website hinzuweisen oder Beiträge womöglich mehrfach zu verlinken. Dies kann schnell dazu führen, dass andere Mitglieder genervt von deinem Handeln werden und du der Gruppe / dem Forum verwiesen wirst.

An dieser Stelle möchte ich noch auf zwei weitere Projekte verweisen, die für Blogs und Websites zum Thema Autismus interessant sein könnten:

Adressverzeichnis Autismus

Ein tolles Projekt, das vom Verlag Daniel Funk initiiert wurde und das Ziel verfolgt, möglichst viele Websites von Autisten oder Projekten im Zusammenhang mit Autismus zu sammeln und gebündelt zur Verfügung zu stellen.

Gerade für neue Websites und Blogs eine hervorragende Möglichkeit, sich im Web zu präsentieren!

https://ava.verlag-daniel-funk.de/

Blog-Planet auf Selbsthilfe-Autismus.de

Die Online-Plattform zur Vernetzung der Selbsthilfe bietet neben der Übersicht über regionale Selbsthilfeangebote auch einen sog. "Blog-Planet". Dieser ruft automatisch alle neuen Beiträge der dort registrierten Blogs ab und zeigt diese gesammelt an. So können sich Besucher der Plattform über Neuigkeiten zum Thema Autismus informieren. Die einzelnen Beiträge sind dabei mit den jeweiligen Original-Beiträgen verknüpft, so das interessierte Leser direkt zu den entsprechenden Websites weitergeleitet werden. Dabei entstehen Synergieeffekte, die sich positiv auf die Suchergebnisse der dort gelisteten auswirken können.

https://www.selbsthilfe-autismus.de/planet.html

Fazit

Ich hoffe, dass euch die Fülle an Aspekten nicht davon abschreckt, einen Blog oder eine Website zu erstellen. Am Anfang ist es überhaupt nicht relevant, alle Punkte zu erfüllen - der wichtigste Schritt ist, den ersten Schritt zu wagen! Denn egal, wie Ihr eure Website aufbaut, entscheidend ist das, was ihr mit der Welt teilt - alles andere kann mit der Zeit wachsen.

Die von euch geteilten Informationen sind es nämlich, die das große Puzzle "Autismus" stetig und Stück für Stück vollkommen machen. Eure Erlebnisse sind wichtig!

Wichtig für Fachleute, die offen dafür sind, um ihre Erkenntnisse zu erweitern.

Wichtig für andere Betroffene, die sich in euren Worten wiederfinden und womöglich endlich eine Antwort auf ihre Fragen und sich selbst gefunden haben.

Wichtig für Angehörige, um die Autisten in ihrem Umfeld besser verstehen zu können.

Lasst euch nicht abschrecken, werdet Teil der Initiative #VerständnisDurchAufklärung

Das Autismus-Spektrum dankt es euch!

Feedback

Gerne könnt Ihr mir auch eure Erfahrungen und/oder Fragen zukommen lassen. Auch Vorschläge und weitere, für Einsteiger geeignete Systeme sind sehr willkommen. Eure Informationen lasse ich gerne in diesen Beitrag einfließen!

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